21.09.2021

Wohin sollen wir gehen?

Die Nacht dunkel, die Gedanken auch - wohin können wir uns wenden, wenn wir keinen Ausweg mehr sehen?

Autor: Kerstin Mühlmann
mag Menschen, Geschichten und Überraschungen. Auch deshalb fährt sie lieber Zug als Auto.

Joachim S. aus der Schweiz schrieb:
Mir fällt dazu die Gruppe Frauen ein, die quasi Jesus und die Jünger-Gruppe zeitweise begleitet haben.
Mir fällt dazu das Gespräch von Jesus mit Maria und Marhta ein.
Mir fällt dazu ein, wie Jesus gesagt hat: Lasst die Kinder zu mir kommen, sie stören nicht.
Zur damaligen Zeit eine Revolution!
Üblich war, dass die Männer in den Synagogen über die Schriften debattierten.
Ich will es nicht in Abrede stellen, ob es gleich ist, wenn Kerstin Mühlmann im Gebet Gott den Sack vor die Füsse wirft, oder ob es Martin Luther tut.
Martin Luther hatte so eine immense Bedeutung für die Christenheit, dass eine Gleichstellung mit seiner Stellung zwar gedacht und ausgesprochen werden kann, aber ob das wirkliche Relevanz hat?
Ich kann es z.B. auch nicht anhören, wenn Menschen mit "Jesus-Nachfolge" meinen, dass das das sei, was sie in normalen Gemeinde-Strukturen leben.
Jesus-Nachfolge bedeutet, dass man sich für den (richtigen) Glauben auch zu Tod foltern lassen würde, ohne dabei irre zu werden.
Ich zieh mir diesen «zu grossen Schuh» nicht an.
Ich bin vorsichtig mit allem, was zu "Viel des Guten" sein könnte und wer mich kennt, weiss, dass das auch nicht stimmt, zumindest nicht immer.

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